Über mich (alt)
Kindheit
Schon als Kleinkind war technisch interessiert! Hier auf dem Heinkel-Roller, Typ Tourist meines Vaters. Das Gerät hatte glatt 7 PS und wurde meines Wissens ab 1951 gebaut.
Mein Interesse brachte mich auch oft in Schwierigkeiten. Die Puppe meiner Schwester konnte Mama sagen, also her damit und mit dem Werkzeug des Großvaters (Sattler) wurde die Puppe seziert um heraus zu bekommen, wo das Mama nun herkam. Die Schwester war nicht begeistert vom Experiment.
Das Bild stammt aus dem Familienarchiv und wurde 1954 mit einer Kodak Retina Reflex aufgenommen - als SW-Dia im Vollglas-Rahmen.
Lehrzeit...


Eine Lehre als Maschinenschlosser, mit damals noch 45 Stunden Wochenarbeitszeit, Samstag Vormittag also auch noch arbeiten. Und weil mich einfach alles interessierte, verdrahtete ich auch noch Schaltschränke. Der Wissensdurst war nicht zu bremsen und nach Einführung der 40-Stunden-Woche konnte ich auch noch auf die Berufsaufbauschule gehen...
Das Foto links wurde mit einer Agfa Isolette Klappkamera 1966 gemacht. Das Foto rechts 1969 mit einer zweiäugigen Yashica44 LM.
Abenteuer Seefahrt


Die heutigen Fachhochschulen hiessen damals Polytechnikum. Mit Mittlerer Reife und abgeschlossener Lehre konnte man also studieren und endete als Ing.(grad).. Nur - was studieren? Ich liebäugelte mit Schiffsbau - also einfach mal für ein paar Wochen als Ingenieur-Assisten auf einem Schiff arbeiten.
Man beachte die Sicherheitsschuhe beim Anwerfen eines Generators im Bild links. Und im Bild rechts der Frachter im Hafen von Archangelsk - Holz laden. Nach dem Abenteuer Seefahrt wollte ich dann doch lieber Maschinenbau studieren.
Beide Aufnahmen wurden im Sommer 1970 mit der Agfa Isolette gemacht. Diese war etwas unauffälliger als die Yasica44.
Studentenzeit


Studium Maschinenbau an der 'Akademie für angewandte Technik' (Polytechnikum) Schweinfurt, dann in München.
Das Foto links 1971 bei der Messung der Geschwindigkeit einer Pistolenkugel, aufgenommen mit der Yashica44. Das Foto rechts auf der Fotopirsch mit einer zweiäugigen Mamiya 1974 im Englischen Garten - aufgenommen mit einer Agfa Silette.
Reperaturwerkstatt Fotogeräte als Student
Mit gerade mal 21 Jahren war ich mit dem Studium fertig, frisch gebackener Ingenieur und bekam Angebote (z.B. von Hilti) mit einem gehalt, das unter dem Verdienst als Maschinenschlosser war.
Und da ich wissensbegierig war, meine Abschlussarbeit an einer Zuse Z23 gemacht hatte, schrieb ich mich an der LMU für Mathematik ein und bestritt meinen Lebensunterhalt in einer Reparaturwerkstatt für Foto- und Kinogeräten.
Die Aufnahme entstand 1976 mit einer Konica Spiegelreflex-Kamera.
Heirat, Ende Studentenzeit und Familie


Mit der Heirat 1978 wurde das Ende der Studentenzeit eingeläutet, ich begann sesshaft zu werden. Aber eine Kamera war immer dabi - links bei den Vorbereitungen für eine Päsentations in der Entwicklung für Textverarbeitungs-Systemen. Rechts die Übergabe von Werkzeug an den technisch interessierten Nchwuchs.
Beide Aufnahmen mit einer Asahi Pentax ME.
Rentner - Restaurierung von Jukeboxen


Mit dem Eintritt ins Rentnerdasein konnte ich mir Jugendträume erfüllen: Eigene Jukeboxen, gefüllt mit Rolling Stones Singles. Erfolgreich restaurierte ich einen Totalschaden durch Wasser, eine Wurlitzer Carillon. Danach gleich weiter mit einer Hemauer Miniatur de Luxe.
Beide Aufnahmen mit einem Apple Tablet Air3
Jukeberries und Jukebox-Sessions

